Bis zur Zerstörung der Stadt Kassel im Oktober 1943 konnte der Heimbetrieb ganz, später nur noch teilweise durchgeführt werden.Nach Beendigung der Kriegshandlungen wurde das Altenheim durch die amerikanische Besatzungsmacht beschlagnahmt und als „Waldorf-Astoria-Hotel“, in dem ausschließlich amerikanische Staatsbürger Aufnahme fanden, betrieben.

Um einem Teil der Bewohnerinnen eine Unterkunft im Sinne der Stiftung in Kassel zu ermöglichen, erwarb das Kuratorium im Jahre 1950 das benachbarte Grundstück Pappenheimstraße 1 mit einer Bauruine und baute das zerstörte Gebäude zu einem zweiten Altersheim mit 32 Plätzen aus. Damit gelang es, ein zweites Heim in unmittelbarer Nähe des Heimes Friedrich-Ebert-Straße 178 zu errichten. Das Heim Friedrich-Ebert-Straße 178 wurde am 27.03.1958 von der amerikanischen Besatzungsmacht an die Marie von Boschan Aschrott-Altersheim-Stiftung zurückgegeben.

Nach Beendigung der umfangreichen Instandsetzungs- und Ergänzungsbaumaßnahmen wurde das Heim am 01.01.1959 wieder seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt.

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