Entstehung und Zweck der Aschrott-Altersheime

Der Landgerichtsdirektor Geheimer Justizrat Dr. Felix Aschrott bestimmte in seinem Nachtragstestament vom 25.11.1926 einen Teil seines Vermögens für die Gründung einer Stiftung, die das Andenken an seine gütige Schwester – Frau Hofrätin Marie von Boschan – in ihrer Vaterstadt Kassel wach halten sollte. Die Zuwendung des Erbteils war mit der Auflage verbunden, diese für die Errichtung und den Betrieb eines Altersheimes für ältere, alleinstehende Frauen, als selbstständige Stiftung mit eigener Rechtspersönlichkeit zu verwenden. Diese Stiftung sollte die Bezeichnung „Marie von Boschan-Aschrott-Altersheim-Stiftung“ tragen. Sie wurde durch das preußische Staatsministerium am 26.09.1929 genehmigt.

Ein aus fünf Personen bestehendes Kuratorium verwaltet die Stiftung. Die Erledigung der laufenden Geschäfte obliegt der Geschäftsführung. Das Altersheim Friedrich-Ebert-Straße 178 wurde in den Jahren 1930/31 auf dem stiftungseigenen Grundstück von den Architekten Otto Haesler und Karl Völker im Bauhausstil errichtet.

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